+++ UPDATES ZUR AKTUELLEN LAGE +++


Lagebericht aus dem Baumarkt: „Wichtig, dass wir Teil der Grundversorgung sind“


Nicht nur in Deutschlands Lebensmittelmärkten geht es dieser Tage heiß her - auch die Deutschen Baumärkte stehen aktuell einer Herausforderung gegenüber. Grund dafür ist der Ausbruch des Coronavirus (Covid19). In unserer Reihe „Drei Supermärkte, Drei Lageberichte“ konnten wir bereits einen Eindruck der derzeitigen Situation in den Supermärkten gewinnen. Gerade in einer solchen Situation ist das Betrachten verschiedener Perspektiven interessant, da sich die Erfahrungen und Sichtweisen unterscheiden können. Der folgende Bericht stellt daher einen Einblick in die subjektive Perspektive einer Mitarbeiterin einer großen Baumarktkette dar.


Beim Gespräch mit einer Kassenkraft in einem nordrhein-westfälischen Baumarkt wurde beschrieben, dass sich der Umgang mit den Kunden zwar nicht geändert habe, die Lage dennoch nervenzehrend sei. Vor allem die Kundschaft soll gereizt reagieren: „Die Kund*innen sind genervt, das bekommen wir täglich mit. Beispielsweise liegen die Kassen bei uns gegenüber voneinander. Der Abstand zwischen den Kassen beträgt keine zwei Meter, weswegen wir die Kunden nur abwechselnd bedienen dürfen. Darüber regen sich die Leute auf.“ Man versuche sich vor Ort an die Regeln zu halten: „Ich bitte auch die Kunden, sich an die Regeln zu halten.“

Zwar habe sich an den Arbeitszeiten nichts geändert, sehr wohl aber am Personal: „Vergangenes Wochenende hatten wir zwei Kurzarbeiter*innen hier. Diese Leute bleiben für eine Woche hier und sind dann wieder weg. Sie sind nur Aushilf*innen.“ Ebenfalls wurde vor Ort der Service ein wenig reduziert, es gäbe keine Leihgeräte und Leihtransporter mehr. Ebenfalls seien weniger Mitarbeiter*innen zur gleichen Zeit im Markt anzutreffen.

„Wir sollten nur für professionelle Handwerker*innen und Kund*innen mit Notfällen geöffnet haben“

Viele Kund*innen seien aktuell schlichtweg aus Langeweile im Laden zugegen: „Die Leute kaufen nur, um etwas gekauft zu haben. Das sind keine Handwerker*innen, die essentielle Dinge kaufen, sondern gelangweilte Menschen. Ich kann das verstehen, das Wetter ist schön. Aber Gartenarbeit ist aktuell einfach nicht wichtig und notwendig.“ Zwar finde man es richtig und wichtig, ein Teil der Grundversorgung zu sein. Dennoch sollte man "nur für professionelle Handwerker*innen und Kund*innen mit Notfällen geöffnet haben. Wenn jemand einen Anschluss für die Waschmaschine benötigt, dann sollte er oder sie ihn auch bekommen. Die gelangweilten Leute sollen aber zu Hause bleiben.“

Die freie Wahl des Ein- bzw. Ausganges gehört hier vorübergehend auch der Vergangenheit an. Aus Sicherheitsgründen betritt man den Laden auf der Vorderseite und verlässt ihn auf der Rückseite. Dies werde von einem externen Sicherheitsdienst überprüft. Ebenfalls werde die Anzahl der Menschen, die sich gleichzeitig im Markt befinden, beschränkt: „Bei uns dürfen sich nur 100-150 Menschen gleichzeitig im Markt befinden. Wenn fünf Leute rausgehen dürfen auch nur fünf Leute wieder rein, das wird kontrolliert. Teilweise warten die Leute aber auch draußen 30 Minuten auf den Einlass.“

Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit.


Drei Supermärkte, drei Lageberichte - Der Situation trotzen durch eine starke Gemeinschaft


Dieser Tage geht es in Deutschlands Supermärkten heiß her. Grund dafür ist der Ausbruch des Coronavirus ( Dank unserer engen Zusammenarbeit mit diversen Kaufleuten haben wir Einblicke in den aktuellen Alltag in den Supermärkten. Auch wenn die Lage sich von Ort zu Ort unterscheidet gibt es dennoch einige Aspekte und Herausforderungen, die sich über die Ortsgrenzen hinweg ähneln. Daher haben wir Ein drücke aus drei Supermärkten in unseren Lageberichten zusammengefasst.

Teil 2: „Kein Vergleich zum Wei hnachtsgeschäft“


Die Marktleiterin eines großen Supermarktes, der einer von mehreren Filialen eines Mehrbetriebsunternehmens in Süddeutschland ist, beschrieb uns die aktuelle Zeit als extrem stressvoll: „Es ist kein Vergleich zum Weihnachtsgeschäft.“ Anfangs musste man die Kund*innen und die Mitarbeiter*innen beruhigen, mittlerweile habe sich die Lage ein wenig beruhigt. Aktuell soll Ruhe das Gebot der Stunde sein: „Man muss die Ruhe bewahren, denn man kann nicht mehr tun, als Arbeiten. Die Herausforderung lag darin, dass der Andrang schlagartig kam. Wir konnten uns nicht darauf vorbereiten.“


Die Neuigkeiten, dass es zu geänderten Öffnungszeiten kommen könnte, beunruhigte das Team. Jedoch konnte man auch diese Situation schnell klären: „Als die Regierung mitteilte, dass die Öffnungszeiten ab sofort Sache der Märkte sind, hat das Handy nicht mehr aufgehört zu klingeln. Die Mitarbeiter*innen wollten wissen, ob bei uns auch Änderungen eintreten würden. Wir teilten mit, dass dies nicht der Fall ist. Dann hat sich die Lage wieder beruhigt.“ Es bleibt folglich alles beim Alten. Lediglich im Markt selbst, hat sich ein wenig geändert: die Pre-Backstation und die Salatbar wurden geschlossen zum einen um das Personal zu entlasten aber auch um die Kund*innen zu schützen


„Wer noch gesund ist, laufen kann und noch Kraft hat, der kommt.“


Gemeinsam ziehe man hier am selben Strang, weswegen man sich bis dato nicht über Mitarbeiterengpässe beklagen könne: „Einige Mitarbeiter*innen fragen sogar aktiv, ob sie kommen sollen, um auszuhelfen. Schüler*innen und Studierende können aktuell noch mehr arbeiten, da die Schulen vorerst geschlossen bleiben. Wer noch gesund ist, laufen kann und noch Kraft hat, der kommt.“ Neue Mitarbeiter*innen habe man jedoch bisher kaum eingestellt, auch wenn „das Jobcenter bereits angerufen hat. Man wollte uns neue Mitarbeiter*innen vermitteln.“ Der Andrang sei gerade sehr hoch aber bisher bestehe eben kein Bedarf größtenteils aufgrund der veränderten Verfügbarkeiten der Mitarbeiter*innen.
Man ist sich im Supermarkt darüber bewusst, dass die aktuell stressige Zeit nur eine Phase ist. Irgendwann werde sich die Lage wieder beruhigen: „Was die Stunden angeht haben wir aktuelle freie Fahrt. Wir sparen nicht am Personal, dafür ist nicht die richtige Zeit. Abgesehen davon wird der Einbruch der Einkaufswelle ohnehin kommen. Irgendwann haben die Kund*innen alles daheim. Da können dann Stunden gespart werden.“ 


Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit.


Teil 3: „Kommt kein Anruf, dann wissen wir: Es passt“


Ein Marktleiter im Münster land berichtet uns, dass die Lage vor Ort stressig sei und einen an den Rande der Belastbarkeit bringen würde. Der Supermarkt ist einer von mehreren Filialen eines Mehrbetriebsunternehmens in dritter Generation Gerade jetzt schaffe die PEP BALANCE App jedoch Abhilfe. Dort nutzt man die App seit dem Launch im April 2019, da sie einem wertvolle Zeit einsparen könne: „Durch die App haben wir eine starke Zeitersparnis bei der Planung. Anrufe, WhatsApp Gruppen und Fotos von Plänen sind nicht mehr nötig. Alle Mitarbeiter*innen haben die App auf dem Handy und wissen direkt, wie der Personalplan aussieht.aussieht.“


Selbst kurzfristige Änderungen seien kein Problem: „Wenn wir kurzfristig Änderungen herausgeben und es kommt kein Anruf, dann wissen wir: Es passt alles. Kommt doch Mal ein Anruf, gibt uns die App die Möglichkeit, schnell zu reagieren.reagieren.“ Vom Personal werde die App „zu 99 Prozent positiv aufgenommen.“


„Momentan können wir zufrieden sein, auch wenn die Lage morgen schon wieder anders aussehen kann.“ Die Art der Planung habe sich seit dem Ausbruch der Pandemie nicht geändert. Es werde zwar situationsbedingt geplant, jedoch werden beispielsweise die Theke oder das Lager noch immer von den gleichen Mitarbeiter*innen besetzt. Dennoch ist man sich darüber im Klaren, dass die momentane Phase sich sehr schnell ändern kann: „Personalengpässe haben wir noch nicht. Aktuell fallen nur zwei, drei Mitarbeiter*innen aus. Momentan können wir zufrieden sein, auch
wenn die Lage morgen schon wieder anders aussehen kann.“


Dadurch, dass aktuell viele Kund*innen den Supermarkt betreten, haben sich auch die Prioritäten in Bezug auf die Arbeit ein wenig geändert: „Im Moment stehen sowohl das Verräumen der Ware als auch das Bedienen der Kunden an der Kasse im Vordergrund.“ Die PEP BALANCE App ist dabei hilfreich, da man „den Mitarbeiter*innen klar sagen kann, wann sie in welcher Abteilung arbeiten müssen. Wir sind wirklich hochzufrieden mit der App.“


Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit.


Teil 1: „Wir müssen stündlich reagieren“


Beim Gespräch mit einem Marktleiter von zwei Supermärkten in Nordrhein Westfalen wird die Lage gerade zu Beginn der Corona Epidemie als chaotisch und ungewöhnlich beschrieben. Dennoch versucht man sich im dortigen Familien unternehmen der dritten Generation so gut wie möglich vorzubereiten: Auch wenn es schwer ist versuchen wir so gut wie möglich zu planen. Das ist ein wichtiger Aspekt, mit dem wir uns trotz aller Schwierigkeiten befassen.“


Da sich aktuell täglich beinahe stündlich neue Gegebenheiten und Situationen ergeben, müsse man von Stunde zu Stunde reagieren und die Abläufe dementsprechend anpassen: „Es ist viel Improvisation nötig. Wir haben täglich Telefonkonferenzen mit den Marktleitern. Die dort besprochenen Infos werden an die beiden Schichten weitergeben.“ In besagtem Markt arbeite man nun schon seit längerer Zeit im Zwei Schicht System. Durch die strikte Trennung der Teams sähe man eine wichtige Möglichkeit, bei einem möglichen Corona Ausbruch in der Belegschaft zu reagieren: „Durch das Zwei Schicht System haben wir die Möglichkeit, dass im Falle eines Ausbruches mindestens 50 Prozent der Belegschaft einsatzfähig bleiben kann. Märkte und das Büro haben wir konsequent getrennt, sodass auch das Büro handlungsfähig bleibt.“


„Es bildet sich eine Gemeinschaft die signalisiert, dass man gegen alle Schwierigkeiten gewappnet ist.“ Momentan gibt es noch ausreichend Mitarbeiter*innen, zumindest für das Befüllen der Regale und die Arbeit an der Kasse. „Wir kommen in die Phase, in der wir Zulauf von Leuten bekommen, die leider sehr kurzfristig, ihre reguläre Arbeit verloren haben. Es bilden sich Potentiale, da der Lebensmitteleinzelhandel einer der wenigen Zweige ist, der noch am Netz bleiben darf und muss!“


Auch wenn die Lage aktuell kompliziert ist, geht man die Dinge hier mit einer Arbeitsmentalität an, die Zusammenhalt signalisiert: Ausnahmesituationen bieten die Möglichkeit, dass Teams zusammengeschweißt werden. Das merkt man. Ein paar wenige Leute können zwar nicht mehr arbeiten, jedoch bildet sich eine Gemeinschaft die signalisiert, dass man gegen alle Schwierigkeiten gewappnet ist. Trotz der Widrigkeiten ist man in Aufbruchsstimmung und bereit, gemeinsam anzupacken. Dadurch will man dem Chaos, das durch das Coronavirus in Deutschland Einzug hält, die Stirn bieten.


Wir bedanken uns herzlich für die Zusammenarbeit.


Corona bringt den Alltag völlig aus dem Gleichgewicht!

Und was macht PEP BALANCE?

 „Wir haben diese Woche enger und intensiver zusammengearbeitet, obwohl wir weiter voneinander entfernt waren. Fokus war, was wir für uns und unsere Kunden aktiv machen können.“ 

 

- Wolfgang Wolkenaer

Es gibt kaum mehr ein anderes Thema, egal wohin man schaut, das Coronavirus (Covid-19) hat unseren Lebensalltag fest im Griff. Die Nachrichten sind überhäuft mit Schlagzeilen, die nichts Gutes ahnen lassen und die Lage scheint sich immer mehr zuzuspitzen - bleibt da überhaupt noch Zeit für Zuversicht?

 

Wir sagen JA! Aber auch wir machen uns gemeinsam mit dem ganzen Team Gedanken, wie es jetzt weitergeht. Das Ringen um Arbeit scheint nicht paradoxer sein zu können. Auf der einen Seite wird um die Existenz gekämpft und zeitgleich stoßen andere Menschen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Durch ein Gespräch mit zwei der vier Geschäftsführern, Claus Holtmann (GF Beratung und Support) und Wolfgang Wolkenaer (GF Qualifizierung und Vertrieb) von PEP BALANCE zeigt sich, wie alle als Team in der Krise zusammenarbeiten und auch mit welchen Ideen und Taten sie sich an ihre Kund*innen wenden.

„Es ist wichtig, dass wir uns und unsere Mitmenschen jetzt entlasten und gefährdete Personen  schützen. Kontakte sollten wir auf das Nötigste beschränken und vor allem eine solidarische Haltung zeigen! Wir sollten vorsichtig sein und uns an alle Vorschriften halten, aber auch selbst nicht in Panik verfallen oder Angst schüren.“ Diese Maßnahme hat laut Wolfgang Wolkenaer höchste Priorität, weshalb das gesamte Team seit einiger Zeit nur noch im Home- Office arbeitet und ihre verschiedenen Expertisen in täglichen Videogesprächen austauscht.

Diese verschiedenen Expertisen will PEP BALANCE nutzen, um dadurch, im Rahmen seiner Kompetenzen bei seinen Kund*innen, Unterstützung im Lebensmitteleinzelhandel zu leisten. Die Kernkompetenz, die in der Organisation von Arbeit liegt, selbst bei sich stetig verändernden Arbeitsbedingungen, will PEP BALANCE nutzen, „Wir sind gerade dabei uns gezielt Maßnahmen zu überlegen, um konkret helfen zu können und mit unseren Möglichkeiten und Fähigkeiten unsere Kunden zu unterstützen. Das heißt jetzt nicht, dass wir alle in den nächsten Supermarkt stürmen und dort helfen Regale zu verräumen. Aber wir als PEP BALANCE- sowohl jeder von uns mit seinen individuellen Fähigkeiten, aber auch wir als Team- möchten uns dieser Herausforderung stellen und mit anpacken. Wie wir das konkret umsetzen, stellen wir nächste Woche vor!“

Es bleibt also spannend, aber eins ist klar:


 „Richtiges Agieren- schnell und gut organisiert- ist wesentlicher Erfolgsgarant in Krisensituationen.“


Mit dieser Aussage will Herr Wolkenaer vor allem eins vermitteln: Gute Planung und Struktur sind die Essenz für funktionierende Arbeit in Krisensituationen. Nur wer sich vorher gut überlegt, welche Arbeit anfällt und wer dafür benötigt wird, kann dann im Ernstfall schnell und spontan agieren.


Die Solidarität und das Miteinander dürfen dabei aber nicht auf der Strecke bleiben, Claus Holtmann ein weiterer Geschäftspartner betont daher wir können die Situation nur meistern, wenn wir jetzt alle an einem Strang ziehen. Wichtig ist aber auch, dass wir jetzt einen klaren Kopf behalten, uns gut strukturieren und Ruhe bewahren und vor allem richtig koordinieren und kommunizieren.“
Das ist das Motto, welches das Team von PEP BALANCE intern verfolgt, aber auch nach außen an seine Kund*innen herantragen möchte.
Realistisch bleiben, aber optimistisch denken- gemeinsam Anpacken mit System. Wir werden mit unseren Maßnahmen konkret Unterstützung anbieten.


 

Benötigen Sie weitere Informationen? Schreiben Sie uns einfach eine Mail an info@pep-balance.de
oder rufen Sie uns an unter: 02532/ 4838877

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